E-Mobility

 

Hochvolt Schutzausrüstung – Sicher arbeiten mit Hochvolt Kfz

Das Arbeiten an Hochvolt Kfz stellt die Werkstatt vor neue Herausforderungen. Neben einer fundierten Schulung zum Hochvolttechniker oder einer Unterweisung zur EuP ist die passende Hochvolt Schutzausrüstung notwendig und wichtig.

 

Welche Hochvolt Schutzausrüstung für die Kfz-Werkstatt?

Es gibt eine grundsätzliche Hochvolt Schutzausrüstung, die immer im Betrieb sein sollte. Welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) für welche Arbeitsschritte an elektrischen Fahrzeugen benötigt wird, sollten Sie bei einer Arbeitsplatzevaluierung festgelegen. So kann jeder Mitarbeiter schnell erfahren, wie er sich vor den Gefahren bei der Arbeit schützen muss.

 

Persönliche Schutzausrüstung für Elektrofachkräfte

Mit dieser persönlichen Schutzausrüstung für Elektrofachkräfte sind sie gut ausgerüstet, wir empfehlen folgende Ausrüstung zum Schutz gemäß der Norm EN 61482-1:

  • Isolierhandschuhe: Sicherheitshandschuhe für Arbeiten bis zu 1.000 Volt nach Klasse 0.
  • Gesichtsschutz: Helm mit Visier oder Gesichtsschutzschild als Störlichtbogenschutz nach EN166.
  • Sicherheitsschuhe: mindestens Schutzklasse 1 mit antistatischer Brandsohle. Alternativ elektrisch isolierende Überschuhe.
  • Atemschutz: Schutz gegen gesundheitsschädliches Gas, Staub oder Nebel.

Selbstverständlich sollte isolierende Schutzkleidung nach VDE 0682-301 sein, wobei immer alle Körperstellen bedeckt sind. Zusätzlich empfehlen wir einen Handschuhtester, mit dem Sie die Handschuhe auf Dichtigkeit prüfen können.

 

Technische Schutzausrüstung für die Arbeit an Elektroautos

Neben der PSA ist die technische Schutzausrüstung wichtig. Damit wird die Gefahrenstelle für alle Mitarbeiter klar gekennzeichnet und das Fahrzeug gegen unbefugte und teilweise lebensgefährliche Kontakte geschützt. Diese Werkstattausrüstung sollten Sie in ihrer Werkstatt haben:

  • Absperrsysteme: Zur Absperrung des Arbeitsplatzes bei der Arbeit an Hochvoltfahrzeugen.
  • Kennzeichnung: Markieren Sie das Fahrzeug vor der Arbeit mit Warnzeichen, Kennzeichnungen, Wartungsanhänger und Warnband.
  • Verriegelung: Schützt vor der versehentlichen Inbetriebnahme mit Vorhängeschlössern, Steckerabsperrungen, Aufsteckhüllen für Kabelenden und verriegelbaren Aufbewahrungsstationen für Schlösser, Schlüssel und Verriegelungen.

 

Weitere praktische Werkstattausrüstung für E-Mobility

Batterien sind schwer und die von Fahrzeugen der E-Mobilität sind noch schwerer. Wir empfehlen das Anschaffen eines Aggregathubtisches um Hochvolt Batterien sicher ein- und auszubauen. Natürlich können Sie solch einen Hubtisch auch für Motoren, Getriebe und Chassis nutzen.

Um die Batterien von Elektrofahrzeugen oder auch Hochvolt Kfz zu laden, reicht ein normales Batterieladegerät nicht aus. Sie benötigen für Elektroautos und Hybrid Fahrzeuge ein Ladestation für E-Autos mit mehr KW. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlich Modellen und natürlich weitere Informationen zu dem Thema.

 

Mehr Informationen zum Thema Arbeiten mit Hochvolt in der Werkstatt

Wer darf eigentlich an Hochvolt Kfz arbeiten? Welche Gefahren gibt es? Welche Hochvolt Schulung Kfz ist notwendig und welche Arbeiten darf der Mitarbeiter durchführen? Alle Informationen rund ums Thema „Hochvolt Kfz in Werkstätten“ finden Sie in unserem Ratgeber „Hochvolt Kfz - Schulung, Wartung und Schutzausrüstung für Werkstätten“.